Ziele des Seminars 2010

Zum 8.Mal seit 1996 dürfen wir Sie wieder einladen nach Wels zum 8. Nephrologischen Seminar zu kommen, diesmal eintägig am 16.01.2010. Verschiedene Umstände der Neustrukturierung der Nephrologie im Klinikum Wels-Grieskirchen wie auch in der Österreichischen Nephrologie haben zu dieser Änderung (Seminar nur 1 Tag) geführt. Wir werden sehen, was die weitere Zukunft bringt. Nicht zuletzt liegt es an Ihnen, den SeminarteilnehmerInnen, uns durch Ihre aktive Mitwirkung und Ihr Kommen zu unterstützen.

Als Besonderheit in unserem Land richtet sich diese Fortbildung sowohl an Ärztinnen/Ärzte wie auch an Schwestern/Pfleger, einfach an alle an der Nephrologie Interessierten!

Nephrologie und Geriatrie

Das Thema 2010 "Geriatrie und Nephrologie" drängt sich förmlich auf. Unsere Patienten werden in immer höherem Alter als nierenkrank erkannt und gelangen später an die Dialyse (und auch zur Transplantation).

Damit ergeben sich aber nicht nur die Probleme, die die zum Nierenuntergang führende Grunderkrankung mit sich bringt oder die sich aufgrund von Begleiterkrankungen einstellen. Hinzu kommen die Probleme des Alters, das heisst Gebrechlichkeit, Multimorbidität, Hirnleistungsminderung und vieles mehr. Was sollen wir tun, was sollen wir unterlassen? Nicht nur Überleben fürs erste, sondern Leben mit Qualität rückt mehr und mehr in den Mittelpunkt.

Gemäß unserem Motto „Fortbildung von uns – für uns“ ist es wieder gelungen Nephrologinnen (leider nur eine, aber wir werden uns bessern) und Nephrologen aus ganz Österreich zu den relevanten Fragen unseres Faches nach Wels zu holen, die die ihnen gestellten Fragen praxisgerecht aufbereiten werden. Eine besondere Freude ist es uns, diesmal gleich zwei höchst renommierte Gäste aus dem nicht allzu fernen Ausland für unser Seminar begeistern zu können, die für uns ein wenig „über den Tellerrand schauen“. Es ist eine große Ehre, dass Herr Prof. Ritz aus Heidelberg, zuletzt Präsident der International Society of Nephrology und Herr Prof. Wanner aus Würzburg zu uns kommen und so wie auch die Österreichischen Experten versuchen werden Antworten zu geben oder zumindest fundierte Gedanken zu den Ihnen gestellten Themen zu präsentieren.

Persönlich denke ich, dass bei unseren geriatrischen Patienten wieder vermehrt die „ärztliche Kunst“ gefragt sein wird. Das ist jene Mischung aus höchstem Fachwissen aber auch menschlicher und sozialer Kompetenz, die in der immer mehr technisierten Medizin schnell einmal zu kurz kommen kann.

Unsere Kommunikationsplattform www.nephrovilava.net wird neben der organisatorischen Abwicklung des Seminars im Anschluss an das Seminar wieder die Seminarbeiträge mit möglichst vielen Abbildungen zum Nachlesen präsentieren (Ausnahme 2008, wo die Beiträge in Nieren- und Hochdruckkrankheiten als 2 Themenhefte publiziert wurden). Wir laden Sie herzlichst ein, die Möglichkeiten dieses Mediums möglichst interaktiv zu nutzen – den Passwort-Schutz halten wir bewusst aufrecht, da sich die Inhalte an medizinisches Personal, nicht aber an Laien richten. Interaktiv heißt, dass nur durch die aktive Mitwirkung möglichst vieler dieses Medium lebendig bleibt. Nutzen Sie bitte das Angebot, senden Sie Ihre Kommentare und Beiträge.

Wir wünschen uns allen ein spannendes, informatives und an der klinischen Praxis orientiertes Seminar und würden uns über Ihre aktive Teilnahme sehr freuen.

Für die Seminarorganisation:

Friedrich Prischl


Last Update: 15.11.2009   Quicklinks: Kontakt | Impressum | Zurück